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Freie Kultur: Wesen und Zukunft der Kreativität

Wenn Sie ein Haus oder ein Auto kaufen, bekommen Sie dafür eine Rechnung. Damit können Sie Ihr Eigentum nachweisen und schützen. Im Gegensatz dazu bekommt man unter dem gegenwärtigen Urheberrecht ganz von selbst einen Eigentumsanspruch. Man muss nichts registrieren. Man muss noch nicht einmal seine Werke kennzeichnen.

In einer Wissensgesellschaft ist das aber eine Last für die Kreativität. Das Grundprinzip der Evolution - „Sei kreativ und kopiere - mach dann aber etwas ganz Neues daraus“ - schränken wir mit dem gültigen Urheberrecht massiv ein.

Wegen der zu großen Ausdehnung des Urheberrechts lässt sich ohne Erlaubnis kein Werk schaffen, das auf Früherem aufbaut. Das zwingt Viele zum Schweigen, die sonst kreativ werden könnten. Diese Informationen und den Inhalt auf der Seite 16 dieser Ausgabe der Regionalzeitung habe ich aus dem Buch „Freie Kultur“ von Lawrence Lessig übernommen.

Ich habe Lessing nicht gefragt, ob ich das darf und trotzdem ist es legal. Sein Werk ist lizenziert unter einer „Creative Commons“ Lizenz. „Die Schnellen werden die Großen schlagen“. Freie Software und Freies Wissen ist eine Strömung die uns rasch in die Wissensgesellschaft führt. Ich wünsche Ihnen auch heute viel Spaß beim Lesen der Zeitung.

(Peter Mayer - http://mayer.cc - 0664/4559677)

Das Buch „Freie Kultur“ von Lawrence Lessig können sie als PDF Datei (9MB) hier herunter laden.